Als Moderatorin von „taff“ wurde Miriam Pielhau deutschlandweit bekannt. Ihr Markenzeichen: stets ein ansteckendes Strahlen im Gesicht. Dabei verlief ihr Leben nicht immer positiv.

2004 überlebte sie das Tsunami-Unglück, nur vier Jahre später bekam sie die Diagnose Brustkrebs. Die Konfrontation mit dem Tod war ein Schock für sie, dennoch verliert Miriam Pielhau nie den Mut und hat sich fürs Kämpfen entschieden: „Ich war nicht gewillt, den Kopf in den Sand zu stecken. Ich habe meine Laufschuhe angezogen und gesagt, na dann wollen wir doch mal sehen, wer hier am Ende den längeren Atem hat.“

 

Eine große Portion Grundoptimismus kann sie aus ihrem Glauben schöpfen. Aufgewachsen in einem evangelischen Elternhaus erlebte sie bereits früh die Nähe zu Gott: „Dieses Grundgefühl ‚Ich bin nicht allein‘ das habe ich, seit ich denken kann. Der liebe Gott hatte einen anderen Plan mit mir und wollte, dass ich das durchkämpfe und dann zu dem Menschen werde, der ich heute bin.“ Ihre mutige Einstellung hat sie nur noch stärker gemacht und Miriam Pielhau hat es geschafft, in jeder ihrer Lebensphasen einen Sinn für sich zu sehen: „Wenn ich schon den Tsunami überlebt habe, dann muss ich versuchen, Gutes weiterzugeben. Das ist eine tiefe Überzeugung, dass ich versuche, für andere da zu sein.“ Für andere da ist die Moderatorin mit ihrem großen sozialen Engagement und als glückliche Mutter einer Tochter. Ihre gewonnene Lebensphilosophie „das große Glück im Kleinen zu sehen“, gibt ihr heute Zufriedenheit und ihr Strahlen zurück.

 

Zur Produktion