So gesehen - Gedanken zur Zeit 2021

Neujahr

So gesehen - Gedanken zur Zeit 2021
So gesehen - Gedanken zur Zeit 2021
So gesehen - Gedanken zur Zeit 2021

Serie

  • Erstausstrahlung:
  • Länge: 1 Minuten
  • Sender: Sat.1

Produktion

  • EIKON Nord GmbH
  • Produktionsjahr: 2021
  • Produzent: Anna Reinecke

Kontakt

Eine Produktion der EIKON Nord im Auftrag von Sat.1 und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Es ist wieder still geworden nach dem Feuerwerk und vor uns liegt ein unberührtes unverbrauchtes Jahr 2021. Ganz für mich  frage ich mich: Was will ich anders machen, was will ich mir vornehmen?

Mein wichtigster Vorsatz: Ich möchte mich in Gelassenheit üben, eine alte christliche Tugend. Aber gerade in Zeiten der Pandemie ist das fast unmöglich, ich mache mir doch auch Sorgen und habe Angst. Normalerweise würde ich mir jetzt im Kalender die Feste schon mal rot makieren und mich vorfreuen. Schon seit Wochen hadern wir im Freundeskreis mit der gemeinsamen Buchung der Sommerreise. Die einen wissen nicht, ob sie es sich noch leisten können, die anderen wollen sich gegen jedes Risiko absichern.

Die Pandemie ist eine Krise, die mir etwas anhaben kann und sie betrifft alle Bereiche. Und dennoch glaube ich an einen Spielraum, immer, im privaten Umfeld und auch in der Krise. Alles, was ich heute weiß ist, dass das Jahr anders wird, als ich es planen kann. Und deshalb brauche ich den Spielraum auch im Kopf, die Gelassenheit mehr denn je.

Ich stelle mir ein Segelboot vor, das raus fährt: Unnützen Ballast werfe ich über Bord, die Kraft der Liebe lasse ich ans Steuer und ich setze sie auch im Gegenwind neu: die Segel der Hoffnung.

 Kommen Sie gut ins neue Jahr!

  • ModerationPfarrerin Johanna Friese
  • KameraErik Hartung
  • TonRobert Soldan
  • ProduzentAnna Reinecke
  • RedaktionChristian Engels, EKD

Was uns antreibt

“Dass wir draußen drehen bei den Menschen entspricht mir sehr, so kenne ich es von meiner Radioarbeit. Jetzt im Team kreativ zu arbeiten und in Bildern zu denken, ist eine neue großartige Aufgabe.“

Pfarrerin Johanna Friese