So gesehen - Gedanken zur Zeit 2021

Freiheit

So gesehen - Gedanken zur Zeit 2021
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Serie

  • Erstausstrahlung:
  • Länge: 1 Minuten
  • Sender: Sat.1

Produktion

  • EIKON Nord GmbH
  • Produktionsjahr: 2021
  • Produzent: Anna Reinecke

Kontakt

Eine Produktion der EIKON Nord im Auftrag von Sat.1 und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Die Große Freiheit. So heißt nicht nur diese berühmte Straße auf St. Pauli, dafür steht auch dieser ganze Stadtteil hier in Hamburg: für die große, unbeschwerte Freiheit. Für viele heißt das heute: Party machen und sich mal so richtig austoben. Aber genau genommen, ging es hier mal um Religionsfreiheit.

Dieser heutige Hamburger Stadtteil, gehörte früher zur selbstständigen Stadt Altona. Und Altona war ganz anders als das streng lutherisch geprägte Hamburg direkt nebenan, viel freier. Hier durften Ende des 16. Jahrhunderts Mennoniten, Reformierte, Juden und Katholiken  - also Menschen unterschiedlichster Glaubensrichtungen - ihren Glauben auch leben. Daran erinnern noch heute die Straßennamen hier: Große Freiheit und kleine Freiheit.

Selbstverständlich ist das leider auch heute nicht. Weltweit gerät die Glaubensfreiheit immer mehr unter Druck. In 56 Staaten werden Menschen wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung diskriminiert und verfolgt. Sogar mit Gesetzen schränken manche Staaten Freiheiten ein und verbieten Religionsübertritte oder unterstellen Gotteslästerung, wenn jemand etwas anderes glaubt. Und auch im Internet haben Hassreden oft mit Religion zu tun. Dabei ist doch das, was man glaubt, etwas sehr persönliches! Ich trage ein Kreuz, weil ich Christin bin.

Religionsfreiheit ist und bleibt ein Menschenrecht, das unbedingt verteidigt werden muss. Immer und überall.

  • ModerationPfarrerin Johanna Friese
  • KameraErik Hartung
  • TonAndreas Bäurle
  • ProduzentAnna Reinecke
  • RedaktionChristian Engels, EKD

Was uns antreibt

“Dass wir draußen drehen bei den Menschen entspricht mir sehr, so kenne ich es von meiner Radioarbeit. Jetzt im Team kreativ zu arbeiten und in Bildern zu denken, ist eine neue großartige Aufgabe.“

Pfarrerin Johanna Friese