April 1945. Ein Kameramann des Roten Kreuzes filmt die Ankunft eines Flüchtlingsschiffs im Hafen von Malmö /Schweden. An Bord sind Überlebende aus deutschen Konzentrationslagern, todkrank, ausgehungert, traumatisiert. Sie können – so zeigen es die erschütternden Bilder – noch gar nicht glauben, dass sie in Freiheit sind.

Der Regisseur Magnus Gertten, der die alten Filmrollen im Stadtarchiv von Stockholm gefunden hatte, vertieft sich in die Passagierlisten. Gibt es noch Lebende? 
So lernen wir Irene Krausz-Fainman aus Kapstadt kennen, die sich auf den alten Filmbildern wiedererkannt hatte. 
Längst hatte sie mit der schrecklichen Zeit im KZ Ravensbrück abgeschlossen – jetzt holt sie ihre Vergangenheit ein.
Ewa Kabacinska überlebte ihre Geburt im Konzentrationslager Ravensbrück nur durch ein Wunder.

Durch die alten Filme erschüttert, macht sie sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, über den ihre Mutter kaum gesprochen hatte.
Stig Kinnhage war 1945 Rotkreuzhelfer. Er erzählt von seinem Freund Joe Rosenberg, den Gertten dann in Minneaplis findet. 65 Jahre lang hatten die beiden keinen Kontakt – nun lernen sie sich neu kennen.

 

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