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Der King Code.

Martin Luther King in Berlin

Der King Code.
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Dokumentation

  • Erstausstrahlung:
  • Länge: 50 Minuten
  • Sender: RTL

Produktion

  • EIKON Nord GmbH
  • Produktionsjahr: 2014

Kontakt

Eine Produktion der EIKON Nord im Auftrag von RTL in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Deutschland, gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

An einem Wochenende im September 1964 in Berlin bündelt sich die Geschichte der Welt: Der Kalte Krieg, Schüsse an der Mauer, Hoffnung auf Frieden.

Am frühen Morgen des 13. September kommt es zu einem Feuergefecht zwischen DDR-Grenzsoldaten, und westlichen US-Militär und Polizeibeamten. Vierzehn Stunden später fährt der amerikanische Bürgerrechtler und Baptistenprediger Dr. Martin Luther King ohne Ausweispapiere durch den sogenannten Eisernen Vorhang. Er ist eingeladen zu predigen. In der Marienkirche am Alexanderplatz und in der nahe gelegenen Sophienkirche macht er den Menschen im Ostteil der Stadt Mut; „Hier sind auf beiden Seiten der Mauer Gottes Kinder. Und keine durch Menschenhand gemachte Grenze kann diese Tatsache auslöschen.“

Der King Code ist ein ungewöhnliches Internet-Projekt zu dem Besuch des Bürgerrechtlers in Berlin. Schülerinnen und Schülern der Ernst-Reuter-Oberschule im Wedding und des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Pankow suchen gemeinsam nach Fakten, Dokumenten und Zeitzeugen. Letztlich forschen sie nach Spuren des friedlichen Kampfes gegen Unrecht und Ausgrenzung.

Die Berliner Episode aus dem Jahr 1964 zeigt, wie Martin Luther King jr. die Oppositionsbewegung in der DDR beeinflusst hat. Z.B. erfahren die Jugendlichen in der sächsischen Kleinstadt Werdau im dortigen Martin-Luther-King-Zentrum, welche Wirkungsgeschichte seine Botschaft bis zur friedlichen Revolution im Herbst 1989 in der DDR hat. Keine Gewalt! Wir sind das Volk!

In der RTL-Dokumentation kommt der damals 21jährige Flüchtling Michael Meyer zu Wort. Er erzählt den Schülern von seiner dramatischen und fast gescheiterten Flucht über die Mauer.Der Film dokumentiert eine faszinierende Zeitreise junger Menschen. Er zeigt kaum bekannte Bilder vom Berlinbesuch Dr. Kings.  Und der Film geht der Frage nach, welche Auswirkung die Botschaft Martin Luther Kings gegen Rassismus und für gewaltfreie Konfliktlösung bis heute hat.  Eine der Schülerinnen sagt: “Ich hoffe, dass ich irgendwie dazu beitragen kann, dass sich die Welt ein bisschen ändert. Das ist mein Traum. I have a dream!”


Der Film ist als gekürzte didaktische DVD mit umfangreichem Zusatzmaterial bim FWU erhältlich.

Der "Bundesausschuss politische Bildung" (bap) zeichnet das Jugendprojekt King Code und damit auch unsere Dokumentation mit dem zweiten Platz beim Preis "Politische Bildung 2015" aus. Preisverleihung ist am 20. März 2015.

Am 25. Juni 2015 erhielt das Multimediaprojekt "King-Code" die Comenius EduMedia Medaille.

  • ModerationPeter Kloeppel
  • AutorAndreas Kuno Richter
  • KameraErik Hartung
  • KameraLars Lenski
  • KameraChristopher Rowe
  • KameraChris Caliman
  • KameraChristian Büttner
  • SchnittChristian Büttner
  • TonAnne Gebhardt, Marcus Bronst, Christian Weigang
  • ProduktionsleitungSusanne Gerriets

Was uns antreibt

“Bewegende Geschichten gemeinsam mit Schülern zu entdecken und zu erzählen, ist eine sehr wertvolle Erfahrung. Das habe ich bei der Spurensuche in Berlin gelernt, das hat mich angetrieben.“

Andreas Kuno Richter, Autor

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Der King Code - Martin Luther King Jr in Berlin

Der King Code - Martin Luther King Jr in Berlin
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