So gesehen – Talk am Sonntag

Sonntag, 05.02.2012, 09:00 Uhr in SAT.1

Gast: Judith Rakers (Journalistin & Moderatorin)

Von der glamourösen Gala ins Elend Ostafrikas – so erging es Judith Rakers im Herbst 2011. Sie machte sich direkt vom Deutschen Fernsehpreis auf den Weg, um ihr Patenkind Mariamu in Tansania zu besuchen. „Ich wusste zwar was mich erwartet, aber es ist auch emotional eine Sache, die man erst mal verarbeiten muss.“
Rakers lernte Mariamu und ihre Familie kennen und merkte schnell, es fehlt den Leuten dort an allem. Dennoch: die Menschen dort haben sie überrascht. „Ich habe Menschen getroffen, die sehr, sehr glücklich waren. Die gestrahlt haben, die leuchtende Augen hatten. Und die mehr Feuer in den Augen hatten, als so manch einer, der einem in Hamburg am Jungfernstieg begegnet.“

Seit acht Jahren ist Rakers schon Patin von Mariamu und unterstützt das christliche Hilfswerk World Vision. Bereits während des Studiums hat ihr Engagement begonnen. „Ich hatte das Gefühl, ich muss was tun!“ Dieses Gefühl hatte sie auch bei dem Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt. „Ich helfe bei Hinz&Kunzt, weil die Obdachlosen eben unsere Hilfe brauchen. Sie sind in Deutschland durch das soziale Netz gefallen und wenn man da etwas tun kann, dann finde ich es wichtig, dass man etwas tut.“

Welches großes Projekt Judith Rakers zusammen mit Hinz&Kunzt plant und welche Überraschung Julia Scherf für die Journalistin im Studio bereit hält, dass und mehr am Sonntag bei SO GESEHEN-TALK AM SONNTAG in SAT.1


„Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, dann sieht man wo es hapert“

Judith Rakers bei
„So gesehen - Talk am Sonntag“ mit Moderatorin Julia Scherf
05. Februar 2012, 09:00 Uhr in SAT.1

 



ZDF 37 Grad

 

6.12.2011 22:15 Uhr

Rufmord im Internet

Cybermobbing unter Jugendlichen

"Im Internet steht, dass ich die größte Schlampe der Schule bin, weil ich mit jedem, der mir über den Weg läuft, schlafen würde." Ninti (15) wird im Internet gemobbt: In Foren wie I share gossip wird sie von Mitschülern mit vollem Namen gennant und beschimpft. Ninti kann niemanden zur Rede stellen, denn die Verursacher bleiben anonym. "Alle können es lesen und sie glauben, was da steht. Wenn ich in die Schule komme, tuscheln sie über mich. Jungen kommen auf mich zu und fragen, ob ich das, was im Internet steht, auch mit ihnen machen könnte."

Laut Forsa-Umfrage wird jedes achte Kind in Deutschland gemobbt. Andere Studien gehen sogar davon aus, dass in neun von zehn Schulklassen wochenlang ausgegrenzt und gedemütigt wird. Neu sind die zusätzlichen Mittel, um zu verletzen: per SMS oder übers Internet. Durch den Einsatz neuer Medien sind die Hemmungen gefallen, denn übers Internet lässt sich auch nach Schulschluss schnell und ungeniert etwas verbreiten, das viele Mitschüler erreicht, ohne es direkt, von Angesicht zu Angesicht behaupten zu müssen.

Die 37°-Reportage Rufmord im Internet begleitet drei Jugendliche, die unter Mobbing leiden und geht der Frage nach, wie dieser Psychoterror überlebt werden kann. Wie reagieren Eltern und Lehrer und welche Lösungen und Auswege finden die Jugendlichen schließlich, um aus ihrer Opferrolle heraus zu finden?

Ein Film von Katrin Wegner

Redaktion: Silvia Schmidt-Kahlert

Produktionsleitung: Susanne Gerriets

Produzenten: Ulli Pfau, Thorsten Neumann

 

n-tv  8. November 2011 um 0:40 Uhr und 9.November um 16:10 Uhr

Kurzer Prozess - Eine Seefahrt in den Stasiknast

Fünf Tage nach dem Bau der Mauer steigen junge Christen im Ostseebad Wolgast in der DDR auf einen Ausflugsdampfer. Die Jugendlichen machen einen Scherz und schreiben dem Kapitän einen launigen Zettel mit der „untertänigsten“ Bitte, doch „wegen der guten Stimmung an Bord“ zur dänischen Insel Bornholm zu fahren. Aus einem kleinen Spaß wird bitterer Ernst: wegen versuchter Republikflucht werden die beiden „Rädelsführer“ in einem Schauprozess zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Junge Christen galten in der DDR als Anhänger der „Nato-Kirche“, sie waren Feinde des Staates. Später gehören die beiden Verurteilten zu den ersten Häftlingen, welche die BRD aus dem Stasiknast freikauft.

50 Jahre später begeben sich fünf Jugendliche einer christlichen Gruppe auf Spurensuche, tragen die Kleidung von damals, geben ihre Handys ab, lassen sich ihre Haare schneiden und versuchen, die Geschichte neu zu erleben. Sie erleben die dunklen Momente der Einzelhaft, die schönen Momente von Menschlichkeit inmitten eines unterdrückerischen Systems und den Mut von Menschen, denen das Schicksal der Inhaftierten nicht egal war.

Kurzer Prozess- Eine Seefahrt in den Stasiknast

Ein Film von  Andreas Kuno Richter

Kamera: Erik Hartung 

Ton  Anne Gebhardt

Schnitt Daniel Probst

Produktionsleitung Susanne Gerriets

Redaktion: Dieter Czaja, RTL/Christian Engels, EKD

 

Produzent

Thorsten Neumann

Dokumentation / 48 Minuten / © 2011

 

Eine Produktion der EIKON Nord

im Auftrag von RTL

mit Unterstützung

der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,                            

in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Deutschland

 

 

Die EIKON Nord Spotkampagne „Ich war´s – 7 Wochen ohne Ausreden“ ist Preisträger bei den 13. Internationale Eyes & Ears Awards 2011 in der Kategorie „Die Beste(r) Social Spot und/oder gesellschaftlich engagierte Kampagne“.

Aus der Begründung der Jury:

2011 war das Motto der bundesweiten Fastenaktion der Evangelischen Kirche '7 Wochen ohne Ausreden'. Kennt nicht jeder solche unangenehmen Situationen, in denen man am liebsten eine Ausrede suchen würde? Ohne erhobenen Zeigefinger bringen die Spots den Zuschauer immer wieder zum Schmunzeln. Mit humorvollen eMail-Ausreden, wie "Als ich geblitzt wurde, verfolgte ich selbst einen Raser, der versuchte…", will die gesellschaftlich engagierte Kampagne dazu ermutigen, Fehler zuzugeben: "Ich war's!"

Die vier Werbespots sind zur Bewerbung der evangelischen Fastenaktion „7 Wochen ohne“ in Zusammenarbeit mit RTL entstanden.

Als Grundlage für die Spotkampagne dient die Kommunikation per e-mail. Das Ringen um Ausreden hat die EIKON Nord im Auftrag von „7 Wochen ohne“ für RTL produziert.

Eyes and Ears of europe ist der internationale Branchenverband für Design, Promotion und Marketing der audiovisuellen Medien. Die Spotkampagne wurde aus 490 Produktionen aus 21 Ländern ausgewählt.

In die Freude über die Auszeichnung mischt sich die Trauer über den Tod des geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes Wout Nierhoff. Der Familie, den Freunden und Kollegen gilt unsere Anteilnahme.

Idee/Regie: Thorsten Neumann, EIKON Nord
Text: Thilo Mardaus
Grafik-Design: Claas Engels
Dialog-Regie: Matthias Klimsa
Musik: Hans-Peter Gerriets
Sounddesign: Henning Minssen

Sprecher: Matthias Klimsa, Fooke Spinger

Verantwortl. „7 Wochen ohne“:
Ursula Ott
Thomas Dörken-Kucharz

Redaktion:
Christian Engels, EKD
Dieter Czaja, RTL

Produktionsleitung: Susanne Gerriets
Produzent: Thorsten Neumann

 

Dokumentation

MDR 31.10.2011 17:00 Uhr

Kirche, Karma und Konsum
Was glauben die Deutschen?

Ein Film von Gerold Hofmann und Thorsten Neumann.

Zwei Reporter, zwei Städte, ein Auftrag: wie steht es um die Religion in Deutschland? Was ist uns wichtig im Leben, woran glauben wir? Gibt es eine Seele? Und glauben Sie an ein Weiterleben nach dem Tod?
Diesen Fragen sind Angela Elis in Stuttgart und Dennis Wilms in Dresden nachgegangen. Sie befragen Menschen beim Einkaufen, Trauernde bei einer Beisetzung, eine schwäbischen Bäcker und einen sächsischen Taxifahrer. Sie sprechen mit Christen, Buddhisten, Juden und Muslime. Sie besuchen Gottesdienste, eine Jugendweihe, Atheisten, Konfessionslose und befragen Kinder.

Es ist keine repräsentative Umfrage. Angela Elis und Dennis Wilms suchen die Antworten im Alltag der Menschen in diesen beiden Städten und bekommen überraschende Einblicke in die Seelenlage der Deutschen.

Zweiundzwanzig Jahre nach der deutschen Einheit, kurz vor dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden stellen sie in Ost und West die Gretchenfrage: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“

 

Co-Autor: Thorsten Neumann

Sprecher/Reporter: Angela Elis, Dennis Wilms

Produktionsleitung: Susanne Gerriets

Mitarbeit: Jasmin Heike, Anna Reinecke, Mareike Manecke

Redaktion: Susanne Sturm, MDR/ Uwe Bork, SWR

Produzenten: Thorsten Neumann, Ulli Pfau

Eine Produktion der EIKON Nord im Auftrag von MDR/SWR

 

Das Redaktions-Team der Eikon Nord bei der letzten Aufzeichnung von "So gesehen - Talk am Sonntag" in Berlin. 

Jasmin Heike, Anna Reinecke, Julia Scherf, Mareike Manecke


 


 

Autor Andreas Kuno Richter mit dem bayerischen Fernsehpreis für die EIKON Nord Produktion "Der Verrat" ausgezeichnet

Andreas Kuno Richter wurde vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer für seine herausragende Autorenleistung bei der EIKON Nord Produktion "Der Verrat" ausgezeichnet.

In der Dokumentation "Der Verrat" erzählt Autor Andreas Kuno Richter die Geschichte von Kindern und Jugendliche, die von der Stasi als Spitzel missbraucht wurden. Einundzwanzig Jahre nach dem Mauerfall brechen einige ihr Schweigen. Zwei von ihnen sind Nina und China. "Sie haben mir drei Jahre meiner Jugend gestohlen!", sagt Nina (44). Mit vierzehn wird das Mädchen zum Spitzel, wie mindestens zehntausend weitere Kinder und Jugendliche in der DDR. Stasi-Mitarbeiter setzen die minderjährige Nina unter Druck: sie wolle doch eine gute Ausbildung und ihre Mutter solle doch ihre Arbeit behalten.

Plötzlich kommt Ninas Freundin China ins Gefängnis. Über 20 Jahre lebt Nina mit der Überzeugung, sie hätte Verrat an ihrer Freundin begangen. Andreas Kuno Richter hat die ehemaligen Freundinnen im Film wieder zusammen geführt. "Die Staatssicherheit hat Freunde auseinander gebracht", so Richter, "wenn heute Nina und China hier im Publikum sitzen, wieder als Freundinnen, dann macht mich das sehr glücklich".

"Der Verrat" ist eine außergewöhnliche RTL-Fernsehdokumentation.

"Ich denke, man sollte dieses Kapitel der deutschen Geschichte nicht vergessen", so RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel, "und dazu hat Andreas Kuno Richter einen wichtigen Beitrag geleistet".

von links: Produzent Thorsten Neumann, "China", Andreas Kuno Richter, "Nina"

Die EIKON Nord bedankt sich für das Vertrauen unserer Medienpartner RTL und EKD in die Art und Weise, mit der wir unsere Geschichten erzählen.

Wir bewundern den Mut aller, die in dieser Dokumentation erstmals ihre Geschichte erzählen.

Geschichten sind Teil unserer Identität. Verständnis, wenn nicht sogar Vergebung für angetanes Unrecht beginnt damit, dass Menschen angstfrei ihre Geschichten erzählen können. Und Versöhnung ist möglich, das dokumentiert dieser Film.

Wir gratulieren Andreas Kuno Richter zu der Auszeichnung und danken ihm dafür, dass er sich so liebevoll und beharrlich für dieses Thema engagiert hat.

Diese Herangehensweise macht den Film außergewöhnlich.

 

Der Verrat
Wie die Stasi Kinder und Jugendliche als Spitzel missbrauchte
Ein Film von Andreas Kuno Richter
47 Minuten
Kamera: Erik Hartung
Ton: Anne Gebhardt
Set-Helfer: Julius Brauer / Franz Kotte / Christian Brechler
Schnitt / Montage: Daniel Probst
Musik: Shorty Gerriets
Sprecher: David Nathan
Produktionsleitung: Susanne Gerriets
Produzent: Thorsten Neumann
Redaktion: Dieter Czaja /RTL, Christian Engels /EKD

Vielen Dank an
BStU und Sächsisches Staatsarchiv

Eine Produktion der EIKON Nord GmbH in Zusammenarbeit mit der EKD im Auftrag von RTL © 2010

 

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